GUNKL

Gunkl alias Günther Paal reflektiert über das Glück. Dass ihm dabei weder Gedanken noch Worte ausgehen werden, versteht sich von selbst, schließlich gilt der Kabarettist als schwierig und sprachlich höchst anspruchsvoll, bisweilen so kompliziert und penibel, dass es weh tut. Machen Sie sich auf die eine oder andere unelegante Genitivreihe und auf viele elegante Dativreihen oder ähnliches gefasst!

Gunkl erzählt von der Vorläufigkeit, einem netteren Ausdruck für Vergänglichkeit, die etwas sehr Tröstliches hat, was wahrscheinlich daran liegt, dass genaugenommen alles vorläufig ist. Denn wenn man etwas als vorläufig erkannt hat, ist es schon nicht mehr so fremd, weil man ja damit eine ganz wesentliche Eigenschaft gemeinsam hat. "Vorläufig" beschäftigt sich mit dem, was gerade ist, egal, ob das irgendwann auch wieder vorbei sein wird.