Wie
kein zweiter hat sich Roland Neuwirth in den letzten 20,
30 Jahren um eine zeitgemäße Deutung des traditionellen
Wienerlieds verdient gemacht. Und zwar sowohl textlich
als auch musikalisch, durch Anleihen bei scheinbar
Genre-fremden Stilen wie Blues, Funk oder Jazz wie auch
durch seine höchst individuelle Bühnenpräsenz. Wichtigen
Anteil daran hatten natürlich auch Neuwirths exzellente
Extremschrammeln, unter anderem mit der kongenialen
Überstimme von Doris Windhager. Nach einer für ihn doch
relativ langen Konzertpause meldet sich Roland Neuwirth
nun endlich wieder auf den heimischen Konzertbühnen
zurück. Das brandneue Programm seiner Extremschrammeln
nennt sich "Lahn di z'ruck, des haut di fiare", ist dem
Vernehmen nach ein "Konzert für zehn Schlapfen und ein
Ohrenfauteuil" und folgt dem Motto: "Lieber mit Haltung
untergehen, als Unterhaltung nur des Unterhalts wegen".